Erklärung zur Barrierefreiheit
Stand: 16. September 2026
Worum es geht
Diese Erklärung gilt für diese Webseite und für die Web-Anwendung von amana. Sie beschreibt, wie zugänglich beide heute sind — und wo sie es noch nicht sind.
Wir schreiben sie, weil ein Verein niemanden ausschließen sollte, der mitarbeiten will. Wer mit der Tastatur statt mit der Maus arbeitet, wer stark vergrößert liest oder einen Screenreader hört, muss dieselbe Kassenprüfung machen können wie alle anderen.
Stand der Umsetzung
Beide Oberflächen sind teilweise zugänglich. Wir orientieren uns an den Erfolgskriterien der WCAG 2.2 auf Stufe AA und an EN 301 549.
Diese Einschätzung stammt aus einer Selbstbewertung. Eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle hat bisher nicht stattgefunden. Solange das so ist, ist der Stand eine Aussage über unsere eigene Arbeit und kein Prüfergebnis.
Was umgesetzt ist
Nachgemessen, nicht behauptet:
- Jedes bedienbare Element zeigt einen sichtbaren Fokus-Ring, sobald es mit der Tastatur angesteuert wird. Wer mit der Maus klickt, sieht ihn nicht — er ist für die Tastatur da.
- Bedienflächen in Menüs und Reitern sind mindestens 44 Pixel hoch.
- Ränder von Bedienelementen stehen bei mindestens 3:1 zu ihrem Untergrund, gedämpfter Text bei 4,7:1.
- Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch; Arabisch läuft vollständig von rechts nach links.
- Ein Pflichtfeld ist nicht nur mit einem Stern markiert, sondern auch für Screenreader als Pflichtfeld benannt.
- Meldungen tragen ihre Bedeutung im Wortlaut, nicht allein in der Farbe. Eine Fehlermeldung verschwindet nicht von selbst, sondern bleibt stehen, bis sie weggeklickt wird.
- Die Zeile für Hinweise und Fehler ist von Anfang an reserviert: erscheinender Text schiebt die Seite nicht unter dem Zeiger weg.
- Jede Seite beginnt mit einem Sprunglink direkt zum Inhalt.
- Diese Webseite lädt keine Schriften, Skripte oder Inhalte von Dritten, und alles, was zum Lesen nötig ist, funktioniert ohne JavaScript.
Was noch nicht zugänglich ist
Diese Punkte sind uns bekannt:
- Die Web-Anwendung zeichnet ihre Oberfläche auf eine Zeichenfläche statt als HTML. Sie meldet ihren Aufbau an assistive Technik weiter, aber wie gut das ankommt, hängt stärker vom eingesetzten Hilfsmittel ab als bei einer klassischen Webseite. Wir haben das noch nicht mit jeder gängigen Kombination durchgespielt.
- Breite Tabellen scrollen waagerecht. Ob dieser Bereich überall als eigener scrollbarer Bereich angekündigt wird, ist nicht durchgeprüft.
- PDF-Dokumente, die amana erzeugt — Nachweise, Auswertungen, Aushänge —, tragen keine Struktur-Tags und sind damit schlechter zugänglich als die Oberfläche selbst.
- Einzelne Diagramme geben ihre Aussage bisher nur grafisch wieder und nicht zusätzlich als Text.
- Video- und Audioinhalte gibt es derzeit nicht. Sobald welche dazukommen, brauchen sie Untertitel und eine Textfassung.
Wie wir das prüfen
Die Angaben oben beruhen auf einer Selbstbewertung: Kontrastwerte sind gemessen, Bedienflächen und Fokus-Verhalten sind in der automatisierten Testsuite abgesichert, die vier Sprachfassungen sind vollständig übersetzt.
Eine externe Prüfung und ein Test mit Menschen, die Hilfsmittel benutzen, stehen aus. Beides ist geplant, bevor die Seite öffentlich in Produktion geht; diese Erklärung wird dann mit dem Ergebnis aktualisiert.
Wenn etwas nicht funktioniert
Wenn euch eine Hürde begegnet, schreibt uns. Beschreibt bitte, wo sie aufgetreten ist und womit ihr arbeitet — Browser, Betriebssystem, Hilfsmittel. Das ist der schnellste Weg, sie zu beheben.
Wir antworten so schnell wir können. Hilft unsere Antwort nicht weiter, könnt ihr euch an die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen wenden. Die vollständigen Angaben dazu ergänzen wir hier, bevor die Seite öffentlich in Produktion geht.
Rückmeldung und Kontakt: redouane.dali@outlook.com